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Das ideale Trainingstagebuch

Das ideale Trainingstagebuch

Sowohl beim Ausdauer- als auch Krafttraining ist ein Trainingstagebuch unabdingbar. Das Trainingstagebuch dient nicht nur als Protokoll, sondern als Motivationshilfe. Diese digitalen und gedruckten Trainingstagebücher bringen dich weiter:

1. Trainingstagebuch fürs Laufen

Bist Du eher der Buch- oder App-Typ? Wir haben jeweils eine Empfehlung, je nachdem ob du ein gedrucktes oder digitales Trainingstagebuch bevorzugst.

Gedruckt: Lauflogbuch

Das „Lauflogbuch“ von Jochen Temsch ist ein Trainingsplaner und -kalender, der für Läufer und Jogger gemacht ist. In der Wochenübersicht kann man nicht nur die gelaufenen Kilometer eintragen, sondern vieles mehr.

Zusätzlich enthält das Buch einige Tipps und Pläne für das Lauftraining.

App: Runtastic

Lauf-Apps haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber gedruckten Trainingstagebüchern: Durch GPS im Smartphone können sie die Laufstrecke automatisch und sehr genau erfassen. Zudem lassen sich einige Apps mit einem Brustgurt oder einem Fitness-Armband koppeln, und können so zusätzlich die Herzfrequenz messen.

Wenn Du ein Fitness-Armband besitzt, macht es meist Sinn, die zugehörige App als Trainingstagebuch zu verwenden. Andernfalls ist die App Runtastic bei vielen Läufern hoch im Kurs.

Runtastic
Runtastic

2. Trainingstagebuch fürs Krafttraining

Gedruckt: Kraftlog

Das „Kraftlog“ von Sascha Fast ist so simpel wie genial. Zu einem fairen Preis erhält man ein sinnvoll eingeteiltes Trainingstagebuch fürs Krafttraining. Dabei ist es grundsätzlich egal, ob man klassisch im Fitness-Studio, in den eigenen vier Wänden oder in der freien Natur trainiert.

Schön: Im Buch selbst werden Tipps zur schnellen und sinnvollen Erfassung der Trainingseinheiten mit dem Kraftlog gegeben. So hält man sich nicht unnötig auf und kann sich voll und ganz auf sein Training konzentrieren.

App: Fitlist

Die App Fitlist haben wir hier schon einmal vorgestellt: Keine schicken Videos, kein Coach und keine vorgefertigten Trainingspläne (in der kostenlosen Version). Dafür aber endlich eine App, mit der sich eigene, individuelle Trainingseinheiten möglichst mühelos erfassen lassen.

Fitlist
Fitlist

Digitales oder gedrucktes Trainingstagebuch?

Was ist besser?

Zum einen ist das ganz klar eine Typ-Frage: Wenn Du eher auf Bücher stehst, also gerne liest und auch sonst z.B. im Beruf Notizbücher verwendest, dann könnte ein gedrucktes Trainingstagebuch das Richtige für Dich sein.

Bist du aber eher der App-Mensch und erledigst alles und gerne mit deinem Smartphone, hast ständig ein Fitness-Armband an Deinem Handgelenk und nimmst ungern einen Stift in die Hand, dann sollte ein digitales Trainingstagebuch besser für Dich geeignet sein.

Davon unabhängig sind Lauf-Apps sehr praktisch, da sie die gelaufene Strecke automatisch und sehr genau erfassen, und je nach Ausstattung zusätzlich noch den Puls messen. Wenn man ein Fitness-Armband mit GPS besitzt, muss man noch nicht mal das Smartphone beim Lauftraining dabei haben und kann die Daten später synchronisieren. Daher gilt: Läufer werden um eine Lauf-App nur schwer herum kommen. Ob Du zusätzlich noch ein gedrucktes Lauf-Tagebuch benötigst oder nicht, das hängt von Dir ab.

Beim Krafttraining stoßen viele Apps an Ihre Grenzen: Diese sind vornehmlich als Trainingsplan oder Coach ausgerichtet und erlauben nur selten das Erfassen eigener, individueller Trainingseinheiten. Und wenn dann doch, dann war es in den meisten Tests recht umständlich. Nur zum Beispiel die hier vorgestellte App Fitlist konnte da überzeugen. Wen es aber nicht stör ein gedrucktes Trainingstagebuch mit Stift bei sich zu führen, dem sei gesagt: Im Fitness-Studio und Co. ist man damit meist in bester Gesellschaft. Die, die ihr Training Ernst nehmen und nicht nur zum Quatschen da sind, führen meist fleißig ein Trainingstagebuch.