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Pokemon Go: Was hat der Hype mit Fitness-Armbändern zu tun?

Pokemon Go: Was hat der Hype mit Fitness-Armbändern zu tun?

Pokemon Go ist derzeit in aller Munde. Die kostenlose Smartphone-App für Android und iOS ist seit dem 13. Juli offiziell in Deutschland erhältlich. Das Spiel soll zur Bewegung motivieren und die Spieler vom heimischen Bildschirm in die freie Natur oder Stadt locken.

Das Konzept ist nicht neu: Die Smartphone-App Ingress gibt es seit geraumer Zeit mit nahezu identischem Spielprinzip. Allerdings sind die Nutzerzahlen von Pokemon Go jetzt schon deutlich höher. In den Tagen nach dem Start weist Pokemon Go gar mehr täglich aktive Nutzer als Twitter auf. Ob das nur ein kurzfristiger Hype ist oder ein langfristiger Trend, ist noch schwer zu beurteilen.

Jawbone hat Träger der Fitness-Armbänder des Unternehmens, die ebenfalls Pokemon Go spielen, analysiert: Diese sind in den ersten Tagen nach dem Start von Pokemon Go ca. 8.000 Schritte mehr pro Tag gelaufen. Das ist sicherlich keine statistisch relevante Zahl, trotzdem zeigt das Spielkonzept hinter Pokemon Go, das ein Spiel zu mehr Bewegung motivieren kann.

Gegenstände finden, Monster fangen und sich bekämpfen, all das kann man nur an Orten vor der Tür, indem man sich per Smartphone auf einer virtuellen Karte bewegt, die ein Abbild der realen Welt ist. Wer sich nicht bewegt, kommt nicht weiter!

Und das ist der Punkt: Pokemon Go schafft es auf spielerische Art und Weise Menschen zur Bewegung zu motivieren. Daraus sollten die Hersteller von Fitness-Armbändern lernen. Beispiel: Statt der Anzeige von Schritten werden virtuelle Gegenstände freigeschaltet, sobald wir uns viel oder an einen bestimmten Ort bewegt haben. Außerhalb von Spielen mit Spielelementen zu motivieren nennt man auch „Gamification“.

Im deutschen Nintendo-Online-Store wird bald das Pokemon Go Armband „Pokemon Go Plus“ erhältlich sein. Das Armand als Fitness-Armband zu bezeichnen, wäre sicherlich zu viel des Guten, allerdings ist die Technik recht ähnlich. Die Verbindung mit dem Smartphone wird über Bluetooth hergestellt. Durch LED-Signale und Vibration wird auf Ereignisse im Spiel aufmerksam gemacht. So muss der Spieler nicht ständig aufs Smartphone schauen und spart wertvollen Akku. Bisher funktioniert das schon in den USA erhältliche Armband nur mit iPhones (ab 5) und iOS (ab 8).