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Garmin Fitnessarmband: Die Qual der Wahl

Garmin Fitnessarmband: Die Qual der Wahl

Garmin bietet ganz unterschiedliche Fitness-Armbänder. Da ist für jeden Geschmack was dabei.

Der Hersteller Garmin ist ein alter Hase: Schon lange bevor es Fitness-Armbänder überhaupt gab, gehörte Garmin zu einer der führenden Marken in den Bereichen GPS-Geräte, Puls- und Laufuhren. Diese Erfahrung macht sich bei den vergleichsweise jungen Fitness-Armbändern bemerkbar. Insgesamt spielen alle Produkte, in ihrem jeweiligen Preissegment, in der oberen Liga mit. Doch für welches Garmin Fitnessarmband sollst Du Dich entscheiden? Wir haben die aktuellen Modelle in drei Kategorien eingeordnet. So kannst Du das Garmin Fitnessarmband finden, das zu Dir passt!

1. Garmin Fitnessarmband für Aktive

Garmin vivomove

Der Fitness-Tracker Garmin vivomove bietet mit der unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) von 169,99 € die geringsten Funktionen. Warum dann kaufen?

Ganz einfach: Vivomove sieht auf den ersten Blick nicht wie ein Fitness-Armband aus, sondern wie eine Uhr. Rechts und links im Zifferblatt werden Schritte und Inaktivitätsstatus angezeigt. Letzterer soll zu mehr Bewegung motivieren. Daneben analysiert die Uhr unseren Schlaf und überzeugt mit einer langen Batterielaufzeit von bis einem Jahr.

Bei den Farbvarianten für Armband, Gehäuse und Zifferblatt ist für jeden Geschmack und jedes Geschlecht was dabei. Das Fitness-Armband, das wie eine Uhr aussieht, kann problemlos im beruflichen Alltag, sowie beim Ausgehen getragen werden.

Vorteile:

  • Klassisches Uhren-Design
  • Kann problemlos im Beruf getragen werden
  • Lange Batterielaufzeit (ca. 1 Jahr)

Nachteile:

  • Teuer (UVP: 169,99 €)
  • Wenige Funktionen
  • Kein Vibrationsalarm
  • Nicht wasserdicht (im Vergleich zu den anderen Modellen von Garmin)

Fazit: Wenn Aussehen und die Möglichkeit, den Fitness-Tracker im Büro-Job zu tragen, eine Rolle spielen, ist Garmin vivomove die erste Wahl. Bei den Punkten Funktion und Preis/Leistung überzeugt das Garmin Fitnessarmband allerdings nicht.

Garmin vivofit 3

Das Fitness-Armband Garmin vivofit geht mittlerweile in die dritte Runde. Das aktuelle Modell bietet ähnliche Funktionen wie die Vorgänger, kommt allerdings mit einem anderen Display und deutliche mehr Farben und Muster zur Auswahl daher.

Neu ist die Technik „Garmin Move IQ“: Vivofit 3 erkennt automatisch, ob Du gerade Sport treibst oder nicht. Eine manuelle Eingabe ist damit überflüssig. So bewirbt es zumindest der Hersteller. In der Realität hapert es an diesem Feature noch ein wenig. Ein Problem, das aber leicht durch zukünftige Software-Updates behoben werden kann.

Schrittzählung, Inaktivitätsstatus und Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr sind ebenfalls mit an Bord. Zudem ist vivofit 3 wasserdicht und kann so beim Schwimmen und in der Dusche getragen werden.

Vorteile:

  • Günstigster Fitness-Tracker von Garmin (UVP: 119,99 €)
  • Große Auswahl bei Farben und Muster
  • Wasserdicht

Nachteile:

  • Wenig Verbesserungen zum Vorgänger (Garmin vivofit 2)
  • Kein Vibrationsalarm

Fazit: Das ist das Standard-Fitnessarmband von Garmin. Gerade weibliche Nutzer werden die vielen Farboptionen begrüßen. Wer nicht viel Sport treibt und keinen Wecker mit Vibration (stiller Alarm) benötigt, kann hier zugreifen.

2. Garmin Fitnessarmband für Sportler

Garmin vivosmart HR

Garmin vivosmart HR liegt im Portfolio von Garmin irgendwo in der Mitte, ist aber alles andere als Mittelklasse. Vivosmart HR hat derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Fitness-Trackern von Garmin (UVP: 149,99 €). Das Fitness-Armband eignet sich sowohl für den Alltag als für auch ambitionierte Sportler, oder solche die es werden wollen.

Vivosmart HR bietet Herzfrequenz-Messung am Handgelenk. Ein zusätzlicher Brustgurt ist nicht erforderlich. Die Genauigkeit der gemessenen Pulswerte ist erstaunlich gut und reicht für den Hobby-Sportler völlig aus. Neben den Standard-Funktionen wie Schrittzählung, Schlafanalyse und dem Inaktivitätsstatus bietet Garmin vivosmart HR noch die folgenden Features: Misst die zurückgelegten Stockwerke, Anzeige von Intensitätsminuten, Smart Notifications (Anzeige von Smartphone-Benachrichtigungen) und Wecker mit stillem Alarm (Vibration). Aufgrund der Vielzahl an Funktionen hält die Batterie allerdings nur bis zu 5 Tage am Stück durch.

Vorteile:

  • Beste Preis/Leistung bei Garmin
  • Pulsmessung am Handgelenk
  • Wecker mit Vibration

Nachteile:

  • Durchschnittliche Batterielaufzeit (bis zu 5 Tage)
  • Wenig Auswahl bei Farben

Fazit: Du bist ein Gelegenheits-Jogger, der ein Fitness-Armband sucht? Dann kannst du beim Fitness-Armband Garmin vivosmart HR getrost zuschlagen.

Garmin vivosmart HR+

Das Fitness-Armband Garmin vivosmart HR+ ist dem vivosmart HR sehr ähnlich. Es gibt nur einen einzigen Unterschied: HR+ bietet integriertes GPS.

GPS ist besonders praktisch, wenn man längere Strecken läuft und die zurückgelegte Strecke sowie Geschwindigkeit genau messen will. Wer sich also auf einen Halbmarathon oder Marathon vorbereitet und den Fitness-Tracker als Ersatz für eine Laufuhr sucht, sollte überlegen, ob der Aufpreis von ca. 70 € für GPS lohnt (UVP: 219,99 €).

Vorteile:

  • Bietet alle Funktionen wie vivosmart HR
  • Zusätzlich integriertes GPS

Nachteile:

  • Ca. 70 € Aufpreis im Vergleich zu vivosmart HR

Fazit: GPS braucht nicht jeder. Überlege also gut, ob Dir diese Funktion den Aufpreis wert ist.

3. Garmin Fitnessarmband für Profis

Garmin vivoactive

Garmin vivoactive ist mehr Smartwatch als Fitness-Armband, zumindest optisch. In der Preisklasse (UVP: 249,00 €) erhält man ein echtes Profi-Gerät. Da vivoactive das älteste Modell im aktuellen Programm von Garmin ist, kostet es nicht mehr ganz so viel wie zur Markteinführung (Straßenpreis ca. 169,00 €).

Betrachtet man das Äußere des Fitness-Trackers wird eines schnell klar: Dieses Fitness-Armband ist nicht für den Alltag gemacht. Dazu ist vivoactive einfach zu „groß“. Gerade an dünneren Frauenarmen wirkt vivoactive schon eher wie eine elektronische Fessel.

Wenn das nicht stört, der erhält ein Top-Fitnessarmband mit allen bekannten Funktionen. Einzig allein die Pulsmessung am Handgelenk fehlt, kann aber mit Hilfe eines Brustgurts nachgebessert werden. Eine Besonderheit noch: Garmin vivoactive ist Multisport-fähig. Es werden die folgenden Sportarten unterstützt: Laufen, Golf, Radfahren und Schwimmen.

Vorteile:

  • Multisport (Laufen, Golf, Radfahren, Schwimmen)
  • GPS
  • Umfangreiche Funktionen

Nachteile:

  • Sehr groß
  • Keine Pulsmessung am Handgelenk

Fazit: Wer über den Formfaktor hinweg sehen kann und alle Profi-Funktionen wie GPS und Multisport benötigt, der kann mit vivoactive aktuell ein Schnäppchen machen.

Garmin vivoactive HR

Garmin vivoactive HR (UVP: 269,99 €) ist die überarbeitete, neuere Version vom Fitness-Armband vivoactive. Mehr Funktionen bietet derzeit kein anderes Garmin Fitnessarmband. Natürlich fällt das HR-Modell ebenfalls sehr groß aus.

Hinzugekommen sind direkte Pulsmessung am Handgelenk, zwei zusätzliche Sportarten (Snowboarding/Ski und Paddleboarding), sowie die automatische Aktivitätserkennung „Move IQ“.

Vorteile:

  • Multisport (Laufen, Golf, Radfahren, Schwimmen, Snowboarding/Ski, Paddleboarding)
  • GPS
  • Pulsmessung am Handgelenk
  • Umfangreiche Funktionen

Nachteile:

  • Sehr groß
  • Teuerstes Fitness-Armband von Garmin

Fazit: High-end-Gerät. Garmin vivoactive HR fällt leider wie der Vorgänger recht groß aus, bietet dafür aber die meisten Funktionen.