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Fitness-Armband mit Pulsmesser

Fitness-Armband mit Pulsmesser

Du bist auf der Suche nach einem Fitness-Armband mit Pulsmesser?

Nicht alle Fitness-Tracker messen den Puls: Bei günstigen Fitness-Armbändern muss man meist auf eine Pulsmessung verzichten. Wir zeigen Dir die besten Fitness-Armbänder mit Pulsmesser und worauf du bei der Herzfrequenzmessung achten solltest.

Fitness-Armband mit Pulsmesser

Warum den Puls mit dem Fitness-Armband messen?

Die integrierte Herzfrequenzmessung ist vor allem für Läufer und andere Ausdauersportler interessant. Gute Fitness-Armbänder mit Pulsmesser können eine herkömmliche Laufuhr überflüssig machen. Wenn Du beim Sport gerne Deinen Puls im Blick hast, dann solltest Du ein Fitness-Armband mit Pulsmesser wählen.

Aber auch über den Sport hinaus bieten Fitness-Armbänder mit Pulsmesser einige Vorteile: Bei Herzfrequenzmessung ohne Brustgurt wird der Puls in regelmäßigen Abständen, kontinuierlich gemessen. Trägt man das Fitness-Armband sowohl am Tag als auch in der Nacht ununterbrochen, erhält man eine 24-Stunden-Pulsmessung. Auf Grundlage dieser Daten lassen sich Rückschlüsse auf die körperliche Verfassung, also den allgemeinen Gesundheitszustand schließen. So kann man schnell sehen, ob sich die allgemeine Fitness verbessert hat, indem man diese Werte nach Wochen/Monaten vergleicht. Allerdings sind diese Funktionen durch die Software des Herstellers und Genauigkeit der Hardware limitiert. Trotzdem haben Fitness Armbänder mit integriertem Pulsmesser durchaus ein medizinisches Potenzial.

Mit oder ohne Brustgurt?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Fitness-Armbändern mit Pulsmesser: Mit oder ohne Brustgurt. Neuere, mittel- bis hochpreisige Modelle bieten meist die Messung ohne Brustgurt. Doch was ist besser?

Mit Brustgurt
Die „herkömmliche“ Messung der Herzfrequenz erfolgt mit Hilfe eines Brustgurts. Die meisten Pulsuhren arbeiten mit dieser Technik. Der Brustgurt wird unterhalb der Brust um den Brustkorb geschnallt. Die Verbindung mit der Pulsuhr oder dem Fitness-Armband erfolgt über Funk (ANT, ANT+, Bluetooth). Viele Läufer schwören auf die Pulsmessung mit Brustgurt: Ist die Verbindung zwischen Brustgurt und Uhr/Armband stabil, sind die Werte in der Regel genauer. Sehr viel besser schneidet die Pulsmessung mit Brustgurt bei schnellen Pulswechsel, wie sie beim Intervall-Training vorkommen, ab.

Ohne Brustgurt
Keinen Brustgurt tragen zu müssen, ist einfach bequemer. Die gemessenen Werte sind nicht so exakt wie mit Brustgurt, zudem ist die Genauigkeit von Fitness-Armband zu Fitness-Armband unterschiedlich. Die vergleichsweise junge Technik entwickelt sich aber weiter und wird zunehmend besser. Darüber hinaus ermöglicht die Messung ohne Brustgurt eine 24-Stunden-Pulsmessung.

Die Pulsmessung ohne Brustgurt erfolgt direkt am Handgelenk. Am Fitness-Armband kann man die optischen Sensoren gut erkennen.

Doch wie funktioniert die optische Pulsmessung?
Das Herz dehnt sich aus und zieht sich zusammen (Systole und Diastole), dadurch entsteht Puls. Während sich das Blut seinen Weg durch die Gefäße bahnt, sind diese mal enger, mal breiter. Die Sensoren am Fitness-Armband senden ein Licht aus, welches durch die Blutgefäße reflektiert wird. Sind die Blutgefäße breiter, wird weniger Licht reflektiert, und sind die Blutgefäße enger, wird mehr Licht reflektiert. So funktioniert die optische Pulsmessung.

Wie hoch ist der ideale Puls?

Unser Puls ist immer in Bewegung, denn der Puls passt sich unserer körperlichen Belastung an. Damit funktioniert er ähnlich wie der Blutdruck. Beide sind für uns absolut lebensnotwendig.

Es Richtwerte, wie hoch der Puls unter verschiedenen Belastungen sein sollte. Das sind die gebräuchlichsten Werte, die Du im Blick haben solltest, wenn Du mit dem Fitness-Armband Deinen Puls misst:

1. Ruhepuls

Spricht man vom Puls oder idealen Puls im medizinischen Kontext, ist meist vom Ruhepuls die Rede. Wie der Blutdruck wird dieser am besten im Sitzen und in Ruhe gemessen. Folgende Durchschnittswerte gelten als ideal:

AltersklasseRuhepuls (ca.)
Baby130
Kinder100
Jugendliche85
Erwachsene70
Senioren80

Wie man sieht, ist der ideale Ruhepuls sehr vom Alter abhängig. Von der Geburt bis zum Erwachsen werden sinkt der Ruhepuls, im Alter steigt er dann wieder leicht an.

Achtung: Ausdauersportler haben einen sehr viel niedrigeren Ruhepuls, dieser liegt meist zwischen 40 und 60 Schlägen pro Minute. Das ist nicht ungesund, im Gegenteil: Das Herz von Ausdauersportlern ist durch das regelmäßige Herz-Kreislauf-Training viel leistungsfähiger und erreicht so die gleiche Leistung mit weniger Schlägen pro Minute.
Bei Fitness-Armbändern mit kontinuierlicher Pulsmessung wird der der Ruhepuls als Durchschnittswert angegeben. Davon kann man die allgemeine Fitness und Gesundheit ableiten.

2. Maximalpuls

Der Maximalpuls ist der Puls, den ein Mensch bei maximaler körperlicher Belastung erreicht. Die folgenden Formeln zur Berechnung des Maximalpulses sind umstritten, da diese Faktoren, wie Gesundheitszustand, Geschlecht und genetische Veranlagung außer Acht lassen. Den genauen Maximalpuls, der für jeden Menschen individuell ist, ermittelt man am Besten mit Hilfe eines Belastungs-EKGs, welches im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung beim Arzt durchgeführt werden kann.

Klassische Formel:
220 - Lebensalter
Die klassische Faustformel zur Berechnung des Maximalpulses ist schnell berechnet. Allerdings führt sie oft zu einer Überschätzung bei jüngeren Menschen und Unterschätzung bei älteren Menschen.

Angepasste Formel:
208 - 0,7 x Lebensalter
Die angepasste Formel liefert einen besseren Maximalpuls als die oben genannte. Trotzdem handelt es sich auch hier nur um einen Schätzwert.

3. Trainingspuls

Der optimale Trainingspuls liegt grob, je nach gewünschter Intensität des Trainings, zwischen 60 und 85% des Maximalpulses. Mit diesen beiden Formeln lässt sich der Trainingspuls genauer berechnen.

Karvonen-Formel:
(Maximalpuls - Ruhepuls) x 0,6 + Ruhepuls

Formel nach Lagerstrøm:
Ruhepuls + (220 - 2/3 x Lebensalter in Jahren - Ruhepuls) x Faktor
Der Faktor kann zwischen 0,55 und 0,75 liegen und berücksichtigt die individuelle Fitness.

Einige Fitness-Armbänder, wie auch Laufuhren, geben sogenannte Pulszonen an. So kann man schnell sehen, in welchem prozentualem Bereich vom Maximalpuls aus gesehen die aktuelle Herzfrequenz liegt. Im täglichen Training solltest Du nie an Grenzen gehen und den Maximalpuls erreichen.

Fitness-Armbänder mit Pulmesser fürs Laufen

Bei welchen Aktivitäten kann mich ein Fitness-Armband überhaupt unterstützen? Wie hilfreich ist ein Fitness-Armband überhaupt?

Laufen oder Joggen ist der sportliche Ausgleich schlechthin. Es gibt viele Gründe warum wir Laufen: Abnehmen, Verbesserung der Fitness oder einfach nur mal abschalten. Fitness-Armbänder können uns beim Laufen unterstützen.

Neben dem Tracking von Schritten und der Schlafanalyse gehört die Aufzeichnung von Laufeinheiten zur Standardausstattung der meisten Fitness-Armbänder. Welches Fitness-Armband am besten für Dich geeignet ist, hängt von der Häufigkeit und der Intensität des Lauftrainings ab.

Wie genau ist die Schrittzählung?

Das Tracking von Schritten ist die Kernfunktion eines jeden Fitness-Armbands. Egal, für welches Modell Du Dich entscheidest, diese Funktion wird mit großer Wahrscheinlichkeit enthalten sein. Andernfalls wäre das genau so ungewöhnlich wie ein Herd ohne Kochplatte.

Die Schritte werden über die Bewegung, welche wir beim Gehen machen, erfasst. Die Genauigkeit ist je nach eingesetzter Technik sehr unterschiedlich, kann aber deutlich von den tatsächlichen Schritten abweichen. Grundsätzlich finden wir das aber nicht schlimm, gerade wenn täglich mit dem gleichen Fitness-Armband gemessen wird. Es reicht völlig aus, zu wissen, ob man sich heute vergleichsweise viel bewegt oder wenig bewegt hat.

Wer einen Anspruch auf 100%ige Genauigkeit bei den gemessenen Schritten hat, wird ganz ehrlich mit einem Fitness-Armband nicht glücklich werden.

Das Ziel ist Motivation

Die gemessenen Schritte des Schrittzählers dienen vor allem dazu, uns zu mehr Bewegung zu motivieren. Das hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern fördert generell eine gesündere Lebensweise und die allgemeine Fitness. Bei einigen Modellen ist zum Beispiel ein Inaktivitätsbalken integriert, der uns nach langer Zeit der Inaktivität daran erinnert, das wir uns bewegen sollten. Das ist ideal für Menschen mit einem Bürojob, die ohnehin alle paar Stunden der Gesundheit zu Liebe mal eine Runde um den Block laufen sollten.

Manche Fitness-Armbänder erfassen nicht nur die Schritte, sondern auch Stufen, welche wir am Tag zurücklegen. Dies geschieht über einen zusätzlichen Sensor, der den Höhenunterschied beim Treppensteigen erkennt. Das motiviert den Aufzug stehen zu lassen und nach der Mittagspause die Treppe zu nehmen.

Ob uns der Schrittzähler im Fitness-Armband langfristig zu mehr Bewegung motiviert, hängt natürlich von der eigenen Einstellung ab und wie häufig das Fitness-Armband getragen wird.

Pulsmesser für Läufer

Viele Läufer besitzen ohnehin schon eine Pulsuhr, die während des Trainings die aktuelle Herzfrequenz liefert. Der Puls ist beim Laufen sehr wichtig, damit man das Tempo seiner Fitness anpasst und weder zu schnell noch zu langsam läuft. Gerade Anfänger legen zu Beginn ein zu hohes Tempo vor, welches sie über eine weite Strecke nicht mehr mithalten können. Zudem ist Laufen nur im idealen Herzfrequenzbereich gesund und verbessert so mittelfristig die allgemeine Fitness.

Daher liegt es Nahe das für ein sinnvolles Lauftraining das Fitness-Armband der Wahl einen Pulsmesser beinhaltet. Hier gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Varianten:

a) Messung über Brustgurt: Wie bei den meisten (gerade älteren oder günstigeren) Pulsuhren wird die Herzfrequenz über einen Brustgurt ermittelt. Bei einigen Fitness-Armbändern ist dieser nicht standardmäßig im Lieferumfang enthalten und als Zubehör erhältlich. Besitzt Du allerdings einen Brustgurt einer Pulsuhr vom gleichen Hersteller (zum Beispiel Garmin), dann kannst Du diesen weiter verwenden. Die Messung über einen Brustgurt ist seit Jahren bewährt und in der Regel sehr zuverlässig. Allerdings muss man dann immer einen Brustgurt während des Laufens tragen, der als störend empfunden werden kann.

b) Messung über das Fitness-Armband: Die Pulsmessung kann auch direkt über das Fitness-Armband erfolgen. Dies geschieht dann über optische Sensoren. Vorteil: Kein Brustgurt oder sonstiges Zubehör ist mehr notwendig. Auch erfolgt eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung, solange wir das Fitness-Armband tragen, also auch vor und nach dem Training. Nachteil: Modelle mit integrierter Herzfrequenzmessung sind meist teurer. Zudem ist die Technologie noch vergleichsweise neu und nur bedingt so zuverlässig wie die Messung über einen Brustgurt.

Wissen wo man lang läuft mit GPS

Eine weitere Funktion die auch Pulsuhren, meist die teuren Modelle liefern, ist die Standortbestimmung über GPS. Ein Hinweis zuerst: Auch wenn das Fitness-Armband kein GPS integriert hat, kann die zugehörige App GPS über das Smartphone nutzen. Das hat allerdings den Nachteil, dass man beim Laufen ständig das Smartphone bei sich tragen muss. Daher empfiehlt sich für Vielläufer ein Fitness-Armband mit integriertem GPS.

Kann ein Fitness-Armband mit Pulsmesser eine Pulsuhr ablösen?

In den meisten Fällen lautet die Antwort auf diese Frage Ja. Die Pulsmessung als auch Standortbestimmung kann problemlos über das Fitness-Armband erfolgen. Einige Modelle bieten zudem Rundenzeiten und Intervalle an, jedoch sind diese Funktionen derzeit noch nicht so ausgereift wie bei einigen Pulsuhren.

Generell empfiehlt es sich, die Fitness-Armbänder der Hersteller genauer anzusehen, welche auch schon seit Jahren im Bereich der Pulsuhren tätig sind. Die langjährige Erfahrung und Fokussierung überträgt sich meist auf die Fitness-Armbänder. Hier sind allen voran die Firmen Garmin und Polar zu nennen.

Alle Fitness-Armbänder mit Pulsmesser

Hier findest Du Fitness-Armbänder die deinen Puls messen, mit oder ohne Brustgurt.